Gibt es eine Rettung für die rund 100 Linden an der Spandauer Straße?


  • 22.12.2018
  • Bernhard von Schröder

Das Planungskonzept des Landesbetriebs Straßenwesen zum 2. Bauabschnitt des Ausbaus der „L 201 Spandauer Straße“ bis zur Berliner Stadtgrenze wurde in den vergangenen Monaten kontrovers diskutiert: Der Verkehrsfluss, die Sicherheit für Fußgänger, Radfahrer, Pkw-, Lkw- und Bus-Verkehr sowie die Belange der Anlieger sind mit den Vorgaben zum Alleenschutz und Baumerhalt in Umwelt- und Naturschutzgesetzen in Einklang zu bringen. Der Klimaschutz und die Auswirkungen auf die Luftqualität und Hitzebelastung spielen ebenso eine Rolle wie das prägende Ortseingangsbild zur Gartenstadt Falkensee.

Das „Bürgerbündnis 100 Linden“ und die „Bürgerinitiative Schönes Falkensee“ (BISF) haben dem Landesbetrieb Straßenwesen einen Alternativvorschlag zu dessen erster Planung vorgelegt, die eine Komplettfällung der Lindenallee vorsah. Dies hat der Landesbetrieb zum Anlass genommen, eine zweite Planungsvariante (Machbarkeit Vorschlag BI Schönes Falkensee) zu erarbeiten.

Das ursprüngliche und das alternative Planungskonzept will der Landesbetrieb Straßenwesen gemeinsam mit dem Planungsbüro Heinz+Staadt Ingenieur GmbH

am Dienstag, dem 15. Januar 2019,
um 19 Uhr in der Stadthalle Falkensee

vorstellen, die Vor- und Nachteile der beiden Konzepte aus seiner Sicht erläutern und sich den Fragen und Diskussionsbeiträgen der Besucherinnen und Besucher stellen.

Die beiden alternativen Planungskonzepte und der Änderungsvorschlag des Bürgerbündnisses und der BISF können im Anschluss an die Diskussion anhand von ausgestellten Plänen in persönlichen Gesprächen vertiefend erörtert werden.
Der Landesbetrieb Straßenwesen wird frühestens im Herbst 2019 mit den Baumaßnahmen beginnen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und eine sachlich-konstruktive Diskussion.

Foto: BISF-Kalender 2019/Kaufmann